Ein internationaler Baustoffhersteller mit mehreren Marken schrieb die Erneuerung seines ERP- und Webshop-Systems aus — inklusive mehrerer Tochtermarken, die über denselben Unterbau, aber mit eigener Optik und eigenem Sortiment laufen sollten. Ein Lastenheft dieser Art zeigt exemplarisch, was Hersteller mit mehreren Marken von einer Plattform erwarten.
Die finale Runde: Was zu diesem Zeitpunkt noch offen war
Nach der ersten Angebotsphase ging es in die Detailklärung: konkrete Anforderungen an Produktkategorien, Mengenrabatte, Chargenverwaltung und kundenspezifische Preislisten. Gerade im Baustoffhandel sind Chargen- und Rabattstaffel-Logik keine Kür, sondern Pflicht — ohne saubere Abbildung im System drohen falsche Rechnungen und Reklamationen.
Eine Plattform, mehrere Marken
Die besondere Herausforderung: Eine Tochtermarke sollte einen eigenständigen Webshop mit eigenem Look bekommen, ohne dass Produktdaten doppelt gepflegt werden müssen. Das verlangt eine klare Trennung zwischen zentraler Produktverwaltung und markenspezifischer Darstellung im Shop-Frontend — technisch anspruchsvoller, als es auf den ersten Blick wirkt.
Was im Lastenheft konkret gefordert wurde
- Zentrale Produktverwaltung mit markenspezifischer Sortimentszuordnung
- Rabattstaffeln und kundenspezifische Preislisten
- Chargenverwaltung für Rückverfolgbarkeit
- Anbindung an ein bestehendes Shopsystem ohne Datenverlust bei der Migration
Was wir daraus für andere Baustoffhersteller und Markenhäuser ableiten
Wer mehrere Marken oder Vertriebslinien über ein System abbilden möchte, sollte von Anfang an prüfen, ob die Produktverwaltung eine markenspezifische Sortimentslogik unterstützt — ohne das, entstehen entweder doppelte Datenpflege oder unschöne Kompromisse im Shop-Frontend.
Häufig gestellte Fragen
Lohnt sich ein zentrales System für mehrere Marken überhaupt?
In den meisten Fällen ja — der Pflegeaufwand für Produktdaten sinkt deutlich, sobald mehr als eine Marke oder ein Vertriebskanal bedient werden muss.
Wie wichtig ist Chargenverwaltung wirklich?
Im Baustoffhandel praktisch unverzichtbar, sobald Rückverfolgbarkeit oder Gewährleistungsfragen eine Rolle spielen.
Sie planen eine ERP-/Webshop-Erneuerung für mehrere Marken oder Vertriebslinien? Wir zeigen Ihnen gerne, wie sich das in einem System ohne doppelte Datenpflege abbilden lässt.
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