Andere Systeme benachrichtigen: HTTP-Requests direkt aus dem Automatisierungs-Workflow

Andere Systeme benachrichtigen: HTTP-Requests direkt aus dem Automatisierungs-Workflow

Wer über die Anbindung eines CRM-Systems an andere Software nachdenkt, sucht meist nach einer Funktion namens „ausgehende Webhooks“ – einem klassischen Abonnementsystem, bei dem man sich für bestimmte Ereignistypen anmeldet und bei deren Eintreten automatisch eine Nachricht an eine hinterlegte URL erhält. Ein solches separates Feature gibt es in 1Tool nicht. Stattdessen ist das Versenden von Daten an externe Systeme direkt in den visuellen Automatisierungs-Workflow von 1Tool integriert – als eine von mehreren möglichen Aktionsarten.

HTTP-Request als Workflow-Schritt statt separates Abonnementsystem

Eine Automatisierung in 1Tool besteht aus einem Auslöser, optionalen Bedingungen und einer Kette von Aktionen. Eine dieser Aktionen ist ein frei konfigurierbarer HTTP-Request, der als letzter Schritt einer Automatisierung ausgeführt werden kann. Dabei lassen sich die Methode (etwa GET, POST oder PUT), die Ziel-URL, eigene Kopfzeilen, Query-Parameter und der zu sendende Inhalt frei bestimmen. Damit entsteht technisch dieselbe Wirkung wie bei einem klassischen ausgehenden Webhook – nur eben nicht als separates, vorab zu abonnierendes Feature, sondern als ein Baustein innerhalb eines größeren, no-code konfigurierbaren Workflows.

Jeder Dienst mit HTTP-Schnittstelle ist erreichbar

Weil der HTTP-Request-Schritt vollständig frei konfigurierbar ist, muss 1Tool den Zieldienst zu keinem Zeitpunkt im Vorfeld kennen oder fest einprogrammiert haben. Jeder externe Dienst, der eine HTTP-Schnittstelle anbietet – ein anderes Fachsystem, ein Automatisierungs-Tool, ein internes Skript oder ein Messaging-Dienst – lässt sich auf diesem Weg ansteuern. Es ist damit kein Unterschied, ob es sich um einen weit verbreiteten Dienst oder um eine intern entwickelte Anwendung handelt: Solange eine HTTP-Adresse erreichbar ist, kann sie als Ziel eines Workflow-Schritts hinterlegt werden.

Entscheidungsfreiheit ohne Rücksprache mit der IT-Abteilung

Der eigentliche Vorteil dieses Ansatzes zeigt sich im Alltag der Fachanwender. Weil der HTTP-Request-Schritt Teil desselben visuellen Automatisierungs-Baukastens ist, mit dem auch interne Abläufe wie Aufgabenzuweisungen oder Benachrichtigungen konfiguriert werden, entscheidet der Fachbereich selbst, bei welchem Trigger und unter welcher Bedingung eine externe Benachrichtigung ausgelöst wird. Es braucht dafür keine Rücksprache mit der IT-Abteilung und keine separate technische Freischaltung eines Webhook-Abonnements – die Konfiguration erfolgt direkt im selben Werkzeug, mit dem auch der Rest der Automatisierung gebaut wird. Das senkt die Schwelle für Integrationen deutlich, gerade bei kleineren, spezifischen Anforderungen, die sonst möglicherweise gar nicht erst umgesetzt würden.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es in 1Tool ein klassisches Abonnementsystem für ausgehende Webhooks?
Nein, ein solches separates System existiert nicht. Das Versenden von Daten an externe Systeme erfolgt über einen frei konfigurierbaren HTTP-Request-Schritt innerhalb eines Automatisierungs-Workflows.

Welche Details lassen sich bei diesem HTTP-Request konfigurieren?
Methode, Ziel-URL, eigene Kopfzeilen, Query-Parameter und der zu sendende Inhalt sind frei wählbar.

Muss ein externer Dienst bei 1Tool vorab bekannt oder eingerichtet sein, um ihn anzusteuern?
Nein, jeder Dienst mit einer erreichbaren HTTP-Schnittstelle kann als Ziel hinterlegt werden, ohne dass 1Tool ihn im Vorfeld kennen muss.

Welche externen Benachrichtigungen könnten Sie mit einem frei konfigurierbaren Workflow-Schritt selbst umsetzen, ohne auf die IT-Abteilung zu warten?

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