API-Zugriff mit Rate-Limits, die zum Anwendungsfall passen

API-Zugriff mit Rate-Limits, die zum Anwendungsfall passen

Wer Systeme über eine API anbindet, kommt an einer Frage nicht vorbei: Wie viele Anfragen pro Zeiteinheit sind erlaubt, bevor das System bremst? Viele Anbieter beantworten das mit einer einzigen, pauschalen Zahl für alle Endpunkte. Das klingt einfach, geht aber an der Praxis vorbei — denn nicht jeder API-Bereich wird gleich genutzt, und nicht jeder Bereich birgt das gleiche Risiko. 1Tool geht deshalb einen differenzierten Weg: Die Grenzen für Anfragen pro Minute richten sich nach dem tatsächlichen Anwendungsfall.

Warum eine einzige Zahl für alle Endpunkte nicht funktioniert

Ein pauschales Rate-Limit muss immer einen Kompromiss finden zwischen zwei gegensätzlichen Anforderungen: Es soll hoch genug sein, damit legitime, intensiv genutzte Integrationen nicht ausgebremst werden — und niedrig genug, damit ein einzelner fehlerhafter oder missbräuchlicher Client das System nicht überlastet. Das Problem: Ein Bereich wie die Aufgabenverwaltung wird in der Praxis oft von externen Systemen im Sekundentakt abgefragt, etwa um Status-Änderungen zeitnah zu spiegeln. Ein Bereich wie der E-Mail-Versand dagegen sollte aus Sicherheitsgründen deutlich enger begrenzt sein, selbst wenn der Bedarf im Normalfall gering ist. Eine einzige globale Zahl kann beide Realitäten nicht gleichzeitig abbilden, ohne an einer Stelle zu grosszügig und an einer anderen zu restriktiv zu sein.

Wie 1Tool Rate-Limits nach Bereich staffelt

In der Grundeinstellung erlaubt die 1Tool API 1.500 Anfragen pro Minute — pro angemeldetem Nutzer, beziehungsweise pro IP-Adresse, wenn keine Anmeldung vorliegt. Das deckt die überwiegende Mehrheit der Integrationen komfortabel ab. Für die Bereiche Aufgaben und Rechnungen gilt aktuell sogar gar keine eigene Begrenzung, weil diese beiden Bereiche in der Praxis besonders häufig automatisiert abgefragt werden, etwa durch Synchronisationen mit Buchhaltungs- oder Projektmanagement-Werkzeugen. Für den Versand von E-Mails über die API gilt bei Mandanten mit besonders hoher Sicherheitsstufe hingegen eine deutlich engere Grenze von 100 Anfragen pro Minute.

Sicherheit zuerst: strengere Grenzen für sensible Vorgänge

Die niedrigere Grenze beim E-Mail-Versand ist kein Zufall, sondern eine bewusste Sicherheitsmassnahme. Sollte ein Konto kompromittiert werden, ist der E-Mail-Versand einer der ersten Angriffsvektoren, die missbraucht werden — etwa für Massenversand von Spam oder Phishing im Namen des betroffenen Unternehmens. Eine enge Rate-Limit-Grenze in diesem Bereich begrenzt den möglichen Schaden erheblich, ohne den normalen Geschäftsbetrieb zu beeinträchtigen, da 100 Anfragen pro Minute für reguläre Nutzung in aller Regel ausreichen. Diese Logik — hohe Freiheit dort, wo Automatisierung erwartbar und unkritisch ist, enge Grenzen dort, wo Missbrauch teuer würde — lässt sich mit einer einzigen globalen Zahl schlicht nicht abbilden.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele API-Anfragen sind bei 1Tool pro Minute erlaubt?
In der Grundeinstellung 1.500 Anfragen pro Minute pro angemeldetem Nutzer beziehungsweise pro IP-Adresse. Für einzelne Bereiche gelten davon abweichende Regeln.

Gibt es Bereiche ohne Begrenzung?
Ja. Für Aufgaben und Rechnungen gilt aktuell keine eigene Rate-Limit-Begrenzung, da diese Bereiche besonders häufig automatisiert abgefragt werden.

Warum ist der E-Mail-Versand strenger begrenzt?
Bei Mandanten mit besonders hoher Sicherheitsstufe gilt für den E-Mail-Versand über die API eine Grenze von 100 Anfragen pro Minute, um Missbrauch etwa durch ein kompromittiertes Konto zu erschweren.

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